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Dezember 31, 2008

Merkel verteidigt Massaker in Gaza -Was um Himmelswillen machen Sie da?

Gespeichert unter: Standpunkte — Johannes @ 9:26
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Meine liebe Frau Bundeskanzlerin

Gegen Ende letzten Jahres, entfuhr es Ihrem Mund: „Die Chancen der Globalisierung übersteigen die Risiken deutlich“. (http://www.welt.de) Oder Ihre Aussage in der Generalaussprache des Bundestags zum Haushalt 2008: „Der Aufschwung kommt bei den Menschen an“. (http://www.bundesregierung.de)

Bei solchen Sätzen, so erging es zumindest mir, kam zuerst ein betäubendes Gefühl auf. Dem folgte das Gefühl von absoluter Fassungslosigkeit. Ich dachte mir, wie Realitätsfern kann oder darf Frau Bundeskanzlerin denn sein. Nach einem kleinen Anfall von Wut (Unter dem Deckmantel Wohlstand und Gerechtigkeit Teil1 und Teil 2) kam jedoch die Ernüchterung das es sich nur wieder einmal bestätigt das es sich bei Frau Bundeskanzlerin und mit ihr leider dem Großteil der Politiker um „Schwätzer“ handelt.

Höhre ich heute diese „Erkenntnisse“ über „Aufschwung“ und „Chancen“, in der Mehrzahl im politischen Kabarett, bin ich über solch schwachsinnigen Aüßerungen recht amüsiert.

Doch was Sie sich „Frau Bundeskanzlerin“ nun gedacht haben, welche Gründe sie haben oder welch Vorstellungen dies entspringt: http://www.wsws.org/de/2008/dez2008/merk-d31.shtml

Ich weiß gar nicht wohin jetzt mit meinen Gefühlen

Es sterben Menschen „Frau Bundeskanzlerin“… Unschuldige… Kinder werden zerfetzt und zerstümmelt… Väter und Mütter, Omas und Opas… es wird getötet.

UND SIE??

WAS UM HIMMELSWILLEN MACHEN SIE DA ????

AAHHHHHHRG

Ich weine…

Vielleicht sollten Sie , so wie sich Eindrücke über den „Klimawandel“auf einem Eisberg gesammelt wurden, mit ihrem Hintern mal hochkommen sich in Ihren Flieger setzen und sich einmal, um Eindrücke zu sammeln auf die Schuttberge zerstörter Häuser und auf die Erdhügel der Gräber getötetter Kinder in Gaza setzen. 

Und in einem Punkt stimme ich mit ein: Das „Klima“ wird sich wandeln.

 

Mehr dazu:

http://www.wsws.org/de/2008/dez2008/merk-d31.shtml

http://www.wsws.org/de/2008/dez2008/gaza-d31.shtml

 

Dezember 7, 2008

DAKS-Kleinwaffen-Newsletter Dezember 2008

 

Quelle und weitere Information zum Deutschen Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen -DAKS unter http://www.rib-ev.de/

Diesen Monat:

Robert Lindner berichtet in einem Interview über die Verhandlungen zu einem Arms Trade Treaty in New York. An den ersten Sitzungen nahm er selbst teil, so dass er Hintergrundinformationen über die verschiedenen Verhandlungspositionen darstellen kann.

Noch immer nicht erschienen ist Rüstungsexportbericht der Bundesregierung für das Jahr 2007. Und weil das wahrscheinleich auf eine Verschleppung zurückzuführen ist (eine schriftliche Frage durch MdB Winfried Nachtwei weist in diese Richtung) ist auch dieser Umstand als solcher ein näheres Hinschauen wert.

Weitere Artikel beafassen sich mit der Ausrüstung der britischen Polizei mit Elektroschock-Waffen der Marke “Taser”, der Debatte über die Aufbewahrung von Armeewaffen in der Schweiz und – Weihnachten naht – mit der Auswirkung von Killer-Spielen auf die Psyche der Spieler.

DAKS Newsletter Dezember 2008 (PDF, 255KB)

 Monatlich gibt das Deutsche Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen (DAKS) einen Newsletter heraus mit dem die Öffentlichkeit über Aktionen, Publikationen und Hintergründe zur Kleinwaffenthematik informiert werden soll. DAKS ist ein Zusammenschluß verschiedener Friedens-, Menschenrechts und entwicklungspolitischer Gruppen und Organisationen. Ziele dieser Zusammenarbeit sind auf die weltweite Problematik der Kleinwaffen aufmerksam zu machen und die politisch Verantwortlichen aufzufordern, effektiv gesetzliche Grundlagen und Kontrollverfahren durchzusetzen, um deutsche Rüstungsexporte zu verhindern.

http://www.rib-ev.de/

Dezember 1, 2008

Nein zum Krieg – Nein zur NATO

Gespeichert unter: Standpunkte — Johannes @ 7:12
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Internationaler Appell der Friedensbewegungen

Am 4./5. Oktober trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Friedensbewegungen aus 16 europäischen Ländern in Stuttgart, um Proteste zum NATO-Gipfel im April 2009 zu beraten. Dabei wurde ein Appell verabschiedet, der hier im Folgenden dokumentiert ist:

Stuttgart am 5. Oktober 2008
Aus Anlass des 60. Geburtstages des NATO-Militärbündnisses rufen wir alle Menschen auf, im April 2009 nach Straßburg und Kehl zu kommen, um gegen die aggressive Militär- und Nuklearpolitik der NATO zu demonstrieren und unsere Vision einer gerechten Welt ohne Krieg zu beteuern.
Die NATO ist ein wachsendes Hindernis für den Frieden in der Welt. Seit dem Ende des Kalten Kriegs hat sich die NATO als Mittel für militärische Aktionen der „internationalen Gemeinschaft“ neu erfunden, einschließlich der Forcierung des sogenannten „Kriegs gegen den Terror“. In Wirklichkeit ist sie ein Vehikel für den Einsatz von Gewalt unter Führung der USA mit ihren Militärstützpunkten auf allen Kontinenten; handelt an den Vereinten Nationen und am Völkerrechtssystem vorbei; sie beschleunigt die Militarisierung und sie erhöht die Rüstungsausgaben. Die NATO-Staaten sind für 75 Prozent der globalen Militärausgaben verantwortlich. Seit 1991 betreibt die NATO diese expansionistische Politik mit dem Ziel, ihre strategischen und Ressourceninteressen zu vertreten. Die NATO hat auf dem Balkan unter dem Deckmantel der sog. „humanitären Intervention“ Krieg geführt und sie führt seit 7 Jahren einen brutalen Krieg in Afghanistan, wo die tragische Situation eskaliert und der Krieg sich nach Pakistan ausgebreitet hat.
In Europa verschärft die NATO Spannungen und befeuert den Rüstungswettlauf mit der sog. Raketenabwehr“, einem massiven Atomwaffenarsenal und einer atomaren Erstschlagstrategie. Die Politik der EU wird immer enger an die NATO angebunden. Die andauernde und potentielle Erweiterung der NATO nach Osteuropa und darüber hinaus und ihre „out-of-area“-Einsätze machen die Welt unsicherer. Der Konflikt im Kaukasus ist ein klarer Hinweis auf die Gefahren. Mit jeder Erweiterung der NATO-Grenzen wächst die Möglichkeit eines Krieges – einschließlich des Einsatzes von Atomwaffen.
Um unsere Vision einer friedlichen Welt zu erreichen, lehnen wir militärische Antworten auf globale und regionale Krisen ab – sie sind Teil des Problems und nicht der Lösung. Wir weigern uns, unter dem Terror von Atomwaffen zu leben, und widersetzen uns einem neuen Rüstungswettlauf. Wir müssen die Militärausgaben reduzieren und die dadurch frei werdenden Ressourcen zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse einsetzen. Alle ausländischen Militärstützpunkte sind zu schließen. Wir lehnen alle militärischen Strukturen ab, die für Militärinterventionen genutzt werden. Wir müssen die Beziehungen zwischen den Völkern demokratisieren und demilitarisieren und neue Formen der friedlichen Zusammenarbeit einrichten, um eine sicherere und gerechtere Welt zu schaffen.
Wir bitten Sie/euch, diesen Aufruf in Ihren/euren Gemeinden und Bewegungen zu verbreiten und nach Straßburg und Kehl zu kommen, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Wir glauben daran, dass eine friedliche Welt möglich ist.

Nein zum Krieg – Nein zur NATO

Die Protestaktivitäten anlässlich des NATO-Gipfels 2009 bestehen aus einer Demonstration (Samstag, 4. April 2009), einer internationalen Konferenz (Donnerstag, 2. April, bis Sonntag, 5. April), einem internationalen Widerstands-Camp (Mittwoch, 1. April, bis Sonntag, 5. April) sowie Aktionen des zivilen Ungehorsams.

Quelle: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/NATO/60/appell-stuttgart.html

Mehr Information zur 60 Jahre NATO auf der Sonderseite der AG Friedensforschung

 

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