James Miller († 02. Mai 2003) war ein britischer Kameramann und Dokumentarfilmer. Er drehte zusammen mit Saira Shah Filme wie „Beneath the Veil“ (2001), „Unholy War“ (2001) und 2003 seinen letzten Film „Death in Gaza“ über die Schicksale einzelner Kinder im Gazastreifen. Bei den Dreharbeiten zu diesem Film wurde James Miller trotz deutlicher Kennzeichnung als Journalist erschossen. Untersuchungen ergaben dass ihn eine Kugel aus einem M-16-Sturmgewehr durch einen gezielten Schuß eines israelischen Offizier in den Hals töteten.
„Death in Gaza“ wurde von Saira Shah zu Ende gedreht und auf der Berlinale 2004 uraufgeführt. Posthum erhielt James Miller für „Death in Gaza“ drei Emmys. (Link zum Film weiter unten)
Quelle:wikipedia.org/
Dazu die Meldung des Tagesanzeiger vom 01.02.2009:
Israel zahlt für Tod von Kameramann James Miller 1,5 Millionen
„Die Familie eines vor knapp sechs Jahren von israelischen Soldaten erschossenen britischen Fernsehjournalisten erhält von Israel eine Entschädigungszahlung. Das berichtete die Zeitung «Haaretz» am Sonntag. Das israelische Aussenministerium bestätigte die Einigung mit der Familie des Kameramanns James Miller. Die von der Zeitung genannte Summe von 1,5 Millionen Euro (rund 2,2 Millionen Franken) sei «mehr oder weniger korrekt», sagte Ministeriumssprecher Jigal Palmor.“
Quelle:www.tagesanzeiger.ch
Der Film:
Death In Gaza – A documentary on the children of Gaza in 2003
http://video.google.de/videoplay?docid=4096235082506256015
Diesen Film sollte sich doch mal unsere Frau Bundeskanzlerin anschauen! Und alle anderen Kriegsbeführworter!!!(Merkel verteidigt Massaker in Gaza -Was um Himmelswillen machen Sie da?)
Dieser Film handelt nicht von der Schuld Israels oder der Schuld der Palästinenser. Auch nicht von der Nichtschuld.
Er handelt von Kindern die mit all dieser Grausamkeit gegenseitigen Hasses Leben müssen.
