Von einer „neuen Vielzahl“ und „Verschiedenartigkeit deutscher Bundeswehreinsätze“ hören wir. Von einem neuen „Verständnis von Sicherheitspolitik“. „Stabilität“, „Sicherheit“, „Vaterlandsverteidigung“ und „Homeland Security“ wird da gesagt. Von einer „veränderte Bedrohungslage“ und „Friedensstabilisierung“ ist die Rede. Von den „Herausforderungen der Zukunft“, einem „Modernisierungsprozess“. Auch erfahren wir von einem: „Prozess der Internationalisierung“, und einem: „Europäischen Integrationsprozess“.
So hören wir von „Abwehrmaßnahmen“ und „Notfallplanungen“. Wir hören von der „Erhöhung der Wehrhaftigkeit“ und von „Heimatschutzkräften“, von der „Notwendigkeit“ einer „weltweit einsatzfähigen Interventionsarmee“ und wir erfahren von der „Wichtigkeit eigener rüstungstechnologischer Fähigkeiten“.
„Außenpolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands“. So sagt man!
Dazu wird so einiges heraufbeschworen, umgeschichtet, begünstigt, gefördert, ausgezeichnet, missachtet, übergangen oder geändert, es werden „strategische Partnerschaften“ geschlossen und „Strategiepapiere“ vorgelegt. Dort „Sicherheitskonferenz“ da „Celler-Trialog“, eine „Handelsblatt Konferenz“…„Reformvertrag“ … „NATO-Strategien“…
Die „Handlungsfähigkeit“ auf die es hier wirklich ankommt ist die des Krieges. Hier geht es um „höhere Gewinnerwartungen“! Es geht um „Profit“. Um Reichtum! Um Macht! Denn in aller erster Linie geht es hier um die Vorstellungen und Ziele und um den Einfluss, einer ganzen Reihe von Personen, Gruppen, Firmen und sonstigen Interessensverbänden aus Militär, Politik und Wirtschaft!
In Deutschland gibt es eine steigende Anzahl von Kriegsprofiteuren und somit auch einen wachsenden Einfluss dieser und sowohl als auch eine wachsende Bedrohung durch solche „Fanatiker“ auf viele bereiche des politischen und gesellschaftlichen Lebens.